Sie sind hier in: Politik
Video/Bericht
villach start aktuelles themen fasching
villach start

Dieter Janz

Politik aus erster Hand

Exklusiv-Stadtpolitik intern

Zurück zu Beitrag
Weiter zum Beitrag
FPÖ: Kein Kuschelkurs mit SPÖ aber für „freies Spiel der Kräfte“ im Gemeinderat. Jugendempfang im Zeichen weltweiter Krisenherde

© Bezirks TV St.Veit Produktions- und Vertriebsges.m.b.H. Impressum   Letzte Änderung: Montag, April 25, 2016

Villach kennt keinen Wassermangel

Über 200 Experten, Damen und Herren der Kärntner Trinkwasserwirtschaft tagten im Congress Center Villach zum „Infotag“.

Foto: Janz
Für StR. Harald Sobe verfügt Villach über enorme Wasserreserven.
Im Mittelpunkt standen aktuelle Neuigkeiten sowie Trends und Entwicklungen der Trinkwasserversorgung einschließlich von Fortbildungsmaßnahme für die verantwortlichen Wasserwarte und WassermeisterInnen der Kärntner Wasserversorgungsunternehmen.
Der „Infotag Trinkwasser“ wird von der Österreichischen Vereinigung für das Gas- und Wasserfach veranstaltet und von der Kärntner Verwaltungsakademie, der Stadt Villach und vom Land Kärnten unterstützt.

Tenor: Wasserversorgung ist sichergestellt
„Wir haben hohe Aufwendungen im Bereich der Wassergewinnung, Wasserspeicherung und Wasserverteilung“, bestätigte Stadtrat Harald Sobe. In der Stadt Villach gibt es Wasser nicht nur in genügender Menge, sondern auch in bester Qualität und kostengünstig, so Sobe. Da der Wasserverbrauch über den Tag nicht gleichmäßig verteilt ist, muss Villach genügend Wasser bevorraten. 14 Hochbehälter haben eine Speicherkapazität von 23 Millionen Litern. Das Rohrnetz umfasst über 318 Kilometer, plus 150 Kilometer Hausanschlussleitungen.“

Wasserwerkteam ist ständig im Einsatz
Das Team des Villacher Wasserwerkes erneuert regelmäßig die Rohrleitungen und hält das gesamte Rohrnetz in Schuss. Pro Jahr werden rund 6000 Meter Trinkwasserleitungen modernisiert.

 Zahlen, Daten, Fakten
• Rund 80 Prozent des Villacher Trinkwassers werden aus dem Quellwassergebiet Obere Fellach gewonnen, der Rest aus dem Brunnen Urlaken.
• Obwohl ein mehr als ausreichendes Trinkwasserdargebot zur Verfügung steht, wurden vorausschauend weitere Wasserressourcen gesichert, wie ein Brunnen in St. Magdalen, der im unwahrscheinlichen Notfall weitere 150 Liter Wasser pro Sekunde liefern könnte.
• Die Wasserspeicherung erfolgt in 14 Hochbehältern mit einer Gesamtspeicherkapazität von 23 Millionen Liter Wasser.
• Rund 60.000 Einwohnerinnen und Einwohner und zusätzlich eine Million Gästenächtigungen werden im Villacher Stadtgebiet mit Wasser versorgt, dies erfolgt über ein Rohrnetz mit über 318 Kilometern Länge plus 150 Kilometer Hausanschlussleitungen.
• Die jährliche Wassersystemeinspeisung beträgt in Villach rund 5,5 Millionen Kubikmeter.
• Mittlerer Wassertagesbedarf: 15 Millionen Liter.
• 750 Hydranten stehen in Villach für die Feuerlöschversorgung zur Verfügung.
• 28 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind derzeit im Villacher Wasserwerk beschäftigt.