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Dieter Janz

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Villacher Faschingsgilde ist gut aufgestellt Grundstücksverkäufe nur mit Arbeitsplatzsicherung

© Bezirks TV St.Veit Produktions- und Vertriebsges.m.b.H. Impressum   Letzte Änderung: Montag, April 25, 2016

Villach. Während die SPÖ Villach in der Causa "Dinzlpark" in die Offensive geht, wobei Bgm. Günther Albel klare Worte fand: „Der Park gehört der Villacher Bevölkerung. Er ist nicht der private Vorgarten einiger weniger Villen-Anrainer“, gab es Konter von der ÖVP.
ÖVP für Anrainer
Die ÖVP sieht das nicht so, StR. Mag. Peter Weidinger stellt sich auf die Seite der Bürger und der Anrainer im „Dinzlpark“. Laut Weidinger wünschen sich die Anrainer ein besseres Miteinander mit den Parkverantwortlichen und mit den Mannschaften, die den Park benützen.
SPÖ-Klubobmann Andreas Sucher Bekenntnis zu Jugend.
Auch StR. Sucher stellt sich auf die Seite der Bürgerinnen und Bürger und der Kinder: „Der Dinzlpark gehört der Bevölkerung, niemand wird ausgesperrt!“
Aktuelle Studie
In einer aktuellen Studie attestierte das Institut für Zukunftsfragen Österreich im Vergleich zu anderen europäischen Ländern eine stark sinkende Kinderfreundlichkeit. Dieser dramatischen Entwicklung möchte die SPÖ Villach entschlossen entgegenwirken und Villach zur  kinderfreundlichsten Gemeinde Kärntens machen. Wir wollen in allen Villacher Stadtteilen geeignete Freiräume für unsere Familien schaffen bzw. erhalten“, versichert SPÖ-Klubobmann Andreas Sucher.
Brauchen ein Umdenken
Sucher mahnte, die Ergebnisse der Studie auch wirklich ernst zu nehmen: „Leider hört man immer öfter von Anrainerprotesten, wenn es um die Schaffung von Spielplätzen, Parks und anderen Freizeiteinrichtungen geht.“
Albel forderte Überprüfung der gesetzlichen Bestimmungen mit Erfolg.
Günther Albel forderte vom Land Kärnten eine Überprüfung aller gesetzlichen Bestimmungen nach dem Vorbild Oberösterreich. Dort darf Kinderlärm jetzt nicht mehr als „schädliche Umwelteinwirkung“ klassifiziert werden.
Kinderlärm ist keine „unzumutbare Belästigung“
Kinderlärm ist auch in Kärnten künftig keine „unzumutbare Belästigung“ mehr. Eine Neufassung der Bauordnung wurde im März 2015 erfreulicherweise von der Kärntner Landesregierung  beschlossen. Kinderlärm wurde als Belästigung und Gesundheitsgefährdung ausgenommen. In jüngster Vergangenheit hatten sich Fälle gehäuft hatten, bei denen sich Anrainer von Spielplätzen und Schulen durch den Lärm spielender Kinder belästigt gefühlt und auch Rechtsmittel dagegen ergriffen hatten. Das Land reagierte nun familien- und kinderfreundlich mit der geplanten Neufassung der Bauordnung. In Paragraf 23 der Bauordnung, die demnächst vom Kärntner Landtag abgesegnet werden soll, heißt es im Absatz 3a: „Zu den unzumutbaren oder das ortsübliche Ausmaß übersteigenden Belästigungen oder Gesundheitsgefährdungen zählen im Regelfall insbesondere nicht Geräuscheinwirkungen von Kinderspielplätzen, Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen für Schulpflichtige oder ähnliche Anlagen.“

Dieter Janz

Sportarena Dinzlpark lässt Wogen hochgehen.

Foto: Janz
Bgm. Günther Albel und SPÖ Klubchef. Sportstadtrat  Andreas Sucher setzt sich bei einer Pressekonferenz klar für den Sportpark und Jugend in der derzeitigen Form aus.
Sportarena Dinzlpark lässt Wogen hochgehen