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Dieter Janz

Politik aus erster Hand

Exklusiv-Stadtpolitik intern

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Sportarena Dinzlpark lässt Wogen hochgehen Villach ist Zugpferd der Wirtschaft

© Bezirks TV St.Veit Produktions- und Vertriebsges.m.b.H. Impressum   Letzte Änderung: Montag, April 25, 2016

Villach. Mit heutigem Tage ist Günther Albel, 40 Tage als Villacher Bürgermeister im Amt. Im Exklusivinterview mit villach.awm.at, gab Albel Einblicke was sich alles in Politik und Privat alles  änderte.
villach.awm.at: gibt es auch noch Platz für die Familie?
Bgm. Günther Albel: Geändert hat sich vieles, die Intensität hat in der Kommunalpolitik zugenommen und auch privat muss jede freie Minute genutzt werden.
villach.awm.at: Sie haben nach 28 Jahren Bgm. Helmut Manzenreiter, dessen politisches Erbe angetreten. Allerdings kommen nunmehr schwere Zeiten durch das finanzielle Dilemma von Kärnten auf die Stadt zu. Hat dies Auswirkungen auf Villach?
Bgm. Günther Albel: Villach ist gut aufgestellt, jedoch nix bleibt wie es einmal war. Ich fürchte, das Kärnten in Zukunft vieles nicht mehr finanzieren wird können. Darunter leiden vor allem die Kommunen, die keinerlei Schuld am Hypo Debakel trifft.  Kärnten braucht den Kredit von 374 Millionen Euro.   
villach.awm.at: Wird es unter Ihrer Amtsführung auch Zusammenarbeit mit anderen Fraktionen geben?
Bgm. Günther Albel: Die SPÖ verfügt zwar über die absolute Mehrheit im Gemeinderat. Dennoch lege ich großen Wert auf fraktionsübergreifende Zustimmung. Ob das in Zukunft funktioniert bleibt abzuwarten. Allerdings bin ich überzeugt, dass alle MandareInnen das Beste für Villach wollen.   

Villach.awm.at :Ist es Ihnen ein Anliegen viele Menschen in die Politik einzubinden und hören Sie auch auf Sorgen der Villacher BürgerInnen?
Bgm. Günther Albel: Ich gehe mit dem Wahlergebnis verantwortungsvoll um, dazu gehört auch mit den Bürgerinnen und  Bürger den Kontakt zu halten.

Villach.awm.at: Sie gelten schon nach kurzer Amtszeit als Visionär mit großem Umsetzungsvermögen. Trifft das so zu?

Bgm. Günther Albel: Natürlich, Villach ist eine dynamische Stadt die auf 60.000 Einwohner anwuchs. Und der Zuzug hält ungebrochen an. Das bringt auch Verantwortung mit sich. Und es stehen viele Entscheidungen an.
Villach.awm.at: Im Zeitraffer Ihre Meinung zu

Asylanten: Villach erfüllt die Quote zu 100 Prozent
Neue Jobs: Die Industrie wie Infineon, aber auch die Privatwirtschaftsunternehmen sorgen in Villach für stabile Verhältnisse.
Abwanderung stoppen: Ein klares Ziel jungen Menschen eine Perspektive zu geben. Das heißt auch neue Jobs zu schaffen.
Stadthalle: Wird mit eigenem Geld gebaut und gibt dem Land Kärnten einen Kredit – Rückzahlbar bis 2035.
Kletterhalle: Ist in Planung- die Standortsuche ist noch nicht abgeschlossen.
Sport-und Kulturförderung: Wird weniger als bisher, jedoch sind wir sehr gut aufgestellt.   
Soziales: Villach wird keine Kürzungen in diesem Bereich vornehmen. Bis Herbst 2015 wird sogar eine Schlafstelle für Obdachlose einrichten.

Villach.awm.at: Eine dynamische Stadt wie Villach braucht ständig neue Ziele, gibt es diese?
Bgm. Günther Albel: Die Stadt verfügt über große Reserven im Grundstücksbereich. Allein in Federaun stehen 22 Hektar hochwertiger Baugrund zur Verfügung. Verkauft wird nur in Verbindung mit Arbeitsplatzsicherung pro Hektar.

Dieter Janz
(villach.awm.at – Chefredakteur.

Grundstücksverkäufe nur mit Arbeitsplatzsicherung

Foto: Janz
Für Villachs neuen Bürgermeister Günther Albel ist sein Job das schönste was er sich wünschen kann.