Sie sind hier in: Politik
Video/Bericht
villach start aktuelles themen fasching
villach start

Dieter Janz

Politik aus erster Hand

Exklusiv-Stadtpolitik intern

Zurück zu Beitrag
Weiter zum Beitrag
Politische Ikone Bgm. Helmut Manzenreiter macht Platz für Neues. SPÖ – Liste für GR Wahlen 2015 erregt die SPÖ Gemüter

© Bezirks TV St.Veit Produktions- und Vertriebsges.m.b.H. Impressum   Letzte Änderung: Montag, April 25, 2016

Bundeskanzler kam zur Lehrwerkstätte Eröffnung.

Im Technologiepark wurde die Eröffnung der neuen Lehrwerkstätte zum Traumprojekt

für Lehrlinge.

Villach. Es geht jetzt Schlag auf Schlag im Technologiepark Villach: Nach der Dachgleiche für den neuen Hightech-Campus im tpv folgte nun die Eröffnung der neuen Lehrwerkstätte.
Das neue Facharbeiter-Ausbildungszentrum im Technologiepark Villach (tpv) wurde von Bgm. Helmut Manzenreiter gemeinsam mit Bundeskanzler Werner Faymann und Landeshauptmann Peter Kaiser offiziell eröffnet.
Traumprojekt Lehrwerkstätte
Damit wurde die modernste Lehrwerkstätte für Metall- und Elektronikberufe in Kärnten in Betrieb genommen. Als Errichter und Betreiber der neuen Lehrwerkstätte fungiert die Gemeinnützige Personalservice Kärnten GmbH (GPS).
Für Villach ist die Ansiedelung der Lehrwerkstätte im tpv eine Sensation und ein weiterer wichtiger Schritt zur Bildungsstadt. Villach erlebt derzeit eine wirtschaftliche Blütezeit", betont Manzenreiter. Die Ansiedelung sei ein Traumprojekt für den Wirtschaftsstandort Villach, denn die Stadt könne somit alle Ausbildungsmöglichkeiten, die für eine Bezirksstadt möglich sind, anbieten. „Villach ist Österreichs wichtigster Hightech-Standort im Bereich Mikroelektronik, im Bereich der Facharbeiterausbildung wird jetzt der letzte Mosaikstein eingefügt. Jährlich erhalten 120 Jugendliche eine weitere hervorragende Ausbildungsmöglichkeit sowie Fachqualifikation auf höchstem Niveau und somit bessere Lebenschancen!" Villach hat das Grundstück im Technologiepark Villach zur Verfügung gestellt und sich an den Investitionskosten von rund 6,6 Millionen Euro beteiligt.

Faymann: Lehrwerkstätte ist europaweit ein Vorzeigeprojekt!“
„Überbetriebliche Ausbildungsstätten wie diese bieten jungen Menschen die Chance, einen Beruf zu erlernen und in der Arbeitswelt Fuß zu fassen", sagte Bundeskanzler Werner Faymann. Bei einem Rundgang durch die Produktionshallen konnte sich Faymann davon überzeugen, dass die Lehrlinge mit viel Engagement bei der Sache sind, so Faymann.
Der Bundeskanzler dankte allen für die Umsetzung dieses so wichtigen Projektes. „Durch solche Anstrengungen weist Österreich eine der geringsten Quoten bei der Jugendarbeitslosigkeit in Europa auf. Ausbildungsstätten wie diese schneiden in Leistungsvergleichen sehr gut ab und viele der Lehrlinge werden noch vor Beendigung ihrer Ausbildungszeit von Betrieben übernommen. Das beweist mir, wie sinnvoll die Investitionen in die Lehrlingsausbildung in Österreich sind“, so Faymann.

Österreichweit einzigartig
Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser begrüßt die Initiative: „Bildung und Ausbildung sind von zentraler. Bedeutung. Ich danke allen Beteiligten für dieses Engagement. Kärnten kämpft gegen Armut, Abwanderung und Arbeitslosigkeit." Mit der neuen Lehrwerkstätte in Villach wurde ein in Österreich einzigartiges Projekt umgesetzt: Neben der zwischenbetrieblichen Ausbildung von Lehrlingen und der überbetrieblichen Ausbildung von Jugendlichen auf höchstem Niveau ermöglicht eine Kooperation mit den Bildungsträgern BFI und WIFI auch eine Aus- und Weiterbildung für Erwachsene.
Villach – idealer Standort
Villach ist bewusst als Standort des neuen Ausbildungszentrums gewählt worden. GPS-Geschäftsführer Alfred Schuh dazu: „Eine in der Vorplanung durchgeführte Unternehmerbefragung stützte nicht nur das Projekt, sie prägte auch die inhaltliche Ausrichtung der künftigen GPS – Lehrlingsschmiede.“ Die Standortnähe zur Fachhochschule Villach ist mit den damit verbundenen Synergieeffekten zwischen Ausbildung, Lehre und Forschung nicht nur ein Vorteil für die heranwachsenden Fachkräfte, sondern auch eine Zukunftschance für ihren weiteren Bildungs- und Berufsweg. Eine Umfrage unter Firmen bewies großes Interesse an der Lehrwerkstätte. Die Liste der Interessenten reicht von Infineon über RHI, Lindner Recyclingtech bis hin zu Kelag. Für die Sozialpartner steht die gemeinsame Initiative im Vordergrund.
Dieter Janz
Daten Zahlen Fakten-Fotos: Stadt Villach
Ausbildungskompetenzen in den Lehrberufen der Metalltechnik und Elektronik sind gefragt. Dazu zählen entsprechend der modularen Lehrberufsbilder spezialisierte Fachberufe in den Bereichen:


    Maschinenbautechnik
   Werkzeug- oder Zerspanungstechnik
   Prozess- und Fertigungstechnik
   Anlagen- und Betriebstechnik
   Automatisierungs- und Prozessleittechnik oder
   Mechatronik

 
Daten und Fakten: Errichtung und Betrieb:
Gemeinnütziges Personalservice, Kärnten GmbH; Kosten für Bau und Ausstattung mit modernsten Maschinen: rund 6,6 Millionen Euro: Bauzeit: März 2014 bis September 2014,
Einrichtungen: 4 Metallwerkstätten
(Blech und Schweißen, Schlosserei, Manuell/CNC Drehen,
Manuell/CNC Fräsen)
4 Labore
(Steuer-/Regeltechnik, Elektro-/Elektronik, CAD und EDV)
Logistikhof
(Lagerwirtschaft, Staplerlogistik)
2 Lehrsäle
Kapazitäten: 110 Ausbildungsplätze
Fotos: Stadt Villach