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Dieter Janz

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Villacher Budget 2015: 188 Millionen Euro plus Schuldenabbau. Politische Ikone Bgm. Helmut Manzenreiter macht Platz für Neues.

© Bezirks TV St.Veit Produktions- und Vertriebsges.m.b.H. Impressum   Letzte Änderung: Montag, April 25, 2016

Arnoldstein ist ohne Schulden.

Arnoldstein. Mit dem Statement von Willy Brandt „Der beste Weg die Zukunft vorauszusagen ist sie zu gestalten“ eröffnete Bgm. Erich Kessler die letzte Gemeinderatssitzung 2014. Dabei gab es durchwegs positive Ausblicke für das kommende Jahr 2015.

Totalbudget über 13 Millionen Euro.
Mit Einnahmen und Ausgaben des ordentlichen Haushaltes von € 12,966.800,00 und im außerordentlichen Haushalt mit € 619.400,00 liegt das Maastricht Ergebnis mit einem Plus von € 128.200,00 unter dem Kärnten Schnitt. Auch die Personalkosten von 17,99 Prozent dokumentieren die sparsame Hand von Kessler. Allerdings hat Arnoldstein wie auch andere Kärntner Gemeinden mit stark steigenden Beiträgen im Sozialhilfe- und Krankenanstalten-Bereich mit teils zweistelligen Steigerungen zu kämpfen. Das Budget wurde kommentarlos mit den Stimmen von SPÖ und FPÖ abgesegnet. Die ÖVP enthielt der Stimme, auch lautlos.
Die wichtigsten außerordentlichen Vorhaben:
Bgm. Kessler verwies darauf, dass moderne und funktionierende Gemeinden, wie die MG Arnoldstein auch in Infrastruktur und bestehende Organisationen die für die Menschen in der Region tätig sind auch entsprechende Investitionen zu tätigen sind.
So gehen an die Feuerwehr Siebenbrünn-Riegersdorf, € 220.000 (Ankauf von LFA-U), für den überregionalen Radweg zwischen Tarvis und Villach € 70.000, für die Wildbachverbauung Kokrabach, Brückenhebung Pöckau € 60.000, Sanierung Abfallwirtschaftszentrum € 170.000 und für die Fertigstellung Wirtschaftshofsanierung € 100.000.
Gebühren-Anpassung
Die gemeindlichen Gebühren für Wasser-, Kanal- und Müllabfuhr werden moderat angepasst, sodass sie dem Kostendeckungsprinzip entsprechen. Im Bereich des Kokrabaches in östlichen Bereich der Gemeinde werden in den nächsten Jahren umfangreiche Ufersicherungen, Ausfreiungsarbeiten und Beckenbuchterstellungen vorgenommen, die den Hochwasserschutz für Erlendorf sicherstellen, wofür von der Gemeinde ein anteiliger Betrag von € 90.000 aufzubringen sein wird.
Offene Gemeinde
Die Verordnung zur Aufstellung von nicht ortsfesten Plakatständern nach dem Kärntner Ortsbildpflegegesetz konnte nach langen Vorprüfungen endlich finalisiert und erlassen werden. Dadurch wird das Plakatieren außerhalb der Anschlagtafeln auf gesondert bezeichneten Flächen wieder ermöglicht. Um den Vorgaben der Bestimmungen für energieeffiziente Gemeinden noch mehr zu entsprechen, wird die Errichtung einer Strom-Schnellade-Station in Zusammenarbeit mit der Kelag auf einem öffentlichen Parkplatz nahe der Gemeinde vom Gemeinderat festgelegt. Weiter wurde vom Gemeinderat in einem Grundsatzbeschluss festgelegt, dass sämtliche im Einzugsbereich von Biomasse-Nahwärmenetzen liegenden gemeindlichen Objekte in Zukunft an diese anzuschließen sind.
Die Richtlinie für den Umweltbonus Arnoldstein wurde modifiziert und an die heutigen Marktverhältnisse angepasst, sodass eine Förderauszahlung über die nächsten Jahre hinaus ermöglich wird.
Die Marktgemeinde ist auch dem neu gegründeten Verein „Naturpark Dobratsch“ beigetreten. Dadurch ist die Umwandlung von der Arbeitsgemeinschaft interkommunale Plattform Naturpark Dobratsch in einen Verein abgeschlossen und auf neue modernere Beine gestellt.
Dieter Janz
Foto: Janz
Der Arnoldsteiner Gemeindevorstand(von links) mit Vzbgm. Ing. Reinhard Antolitsch, Bgm. Erich Kessler
und 2. Vzbgm. Karl Zussner als Finanzreferent wirtschaften vorbildlich.